
Die Fregatte HNLMS Evertsen der Königlich Niederländischen Marine schoss während der Übung Sharpshooter vor der Küste von Wales mehrere Drohnen ab, berichtete das UK Defence Journal.
Die Live-Schießübung fand über drei Tage auf dem Testgelände MOD Aberporth statt, das von QinetiQ im Auftrag des britischen Verteidigungsministeriums im Rahmen des Long Term Partnering Agreement (LTPA) betrieben wird.
Das Szenario umfasste simulierte Schwarmangriffe mit Banshee-Whirlwind-Luftzielen von QinetiQ sowie deren unbemannten Überwasserfahrzeugen Hammerhead, ergänzt durch synthetische Bedrohungen, die in das Übungsumfeld integriert wurden.
Laut QinetiQ verfolgte und neutralisierte das niederländische Kriegsschiff erfolgreich fünf Luftziele und traf sowie versenkte während der Übung zwei unbemannte Hammerhead-Überwasserfahrzeuge.
„Die HNLMS Evertsen und die Königlich Niederländische Marine sind dankbar, auf einem so immersiven Niveau trainiert zu haben“, sagte Kommandant Marcel Keveling von der Königlich Niederländischen Marine.
„Die Möglichkeit, auf reale Ziele zu schießen und unsere Besatzung über mehrere Tage in einem erhöhten Bereitschaftszustand zu halten, hat uns viele Lehren vermittelt, die wir auf operativer Ebene mitnehmen werden.“
„Gerade in der sich ständig wandelnden Welt von heute halten wir es für wichtig, so realistisch wie möglich zu trainieren – diese Übung war ein hervorragendes Beispiel dafür“, fügte Keveling hinzu.
Das Bedrohungsszenario wurde von Inzpire, einer Tochtergesellschaft von QinetiQ, entwickelt und erforderte die Verteidigung kritischer Einrichtungen in umstrittenen Gewässern. Reale Ziele wurden mit synthetischen Darstellungen von Marschflugkörpern, ballistischen Raketen und feindlichen Flugzeugen kombiniert, wodurch die Verfahren des Schiffes von der Detektion bis zum Einsatz getestet wurden.
„Durch die Kombination von Live- und synthetischem Training mit fortschrittlichen Fähigkeiten helfen wir verbündeten Streitkräften, einsatzbereit zu bleiben und in einem sich schnell verändernden Bedrohungsumfeld fundierte Entscheidungen zu treffen“, sagte Will Blamey, Geschäftsführer für UK Defence bei QinetiQ.
Foto: X @NavyLookout. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
